...und halb Bayern fährt in Urlaub – Recht so, wer die Möglichkeit hat, sollte sie auch nutzen und sich entspannen. Wenn er sich wieder in den Münchner Straßenverkehr stürzt braucht er nämlich viel Geduld und noch mehr gute Nerven als bislang gewohnt. Denn ab der nächsten Woche geht die Vernichtung der Mobilität in München in eine neue unerfreuliche Runde – und alle machen mit.
In der Kapuzinerstraße und der Dietlinden- wie der Potsdamer Straße werden im Rahmen der als Sanierung verkauften Arbeiten in großem Stil Radfahrstreifen angelegt. Das wäre ja noch zu ertragen – würden dann wenigstens die gegenwärtig vorhandenen Radwege zurückgebaut und der Fahrbahn zugeordnet. Aber man will ja lieber Stau und Feinstaub haben, dann können die grünen Öko-Heuchler auch wieder schön über die grauenvollen Autofahrer schimpfen. Eines beruhigt: auch die werden mal alt und dann schreien sie wieder: nach noch breiteren Radfahrstreifen für ihre Dreiräder…
Weitere Sanierungsarbeiten stehen in der Eversbusch-, Herterich-, Berg-am-Laim- und Fürstenrieder Straße an. Außerdem sind noch Gas- bzw. Wasserleitungsarbeiten in der Verdi- und der Liesl-Karlstdt-Straße im Programm und zu guter Letzt in der Paul-Heyse-Straße der barrierfreie Umbau von Bushaltestellen. Die nächtlichen Umrüstarbeiten inklusive endgültiger Inbetriebnahme der neuen Radaranlage im Petueltunnel ziehen sich noch bis Mitte Juni hin – einschließlich der zeitweisen Sperrung der Zu- und Ausfahrten.
Auch der Außenbereich trumpft jetzt richtig auf. Größere Behinderungen sind in Garching, Oberschleißheim, Feldkirchen, Tutzing, Starnberg und auf der B 2 vor Fürstenfeldbruck zu erwarten. In Zusammenhang mit den anstehenden Ferien sind Baumaßnahmen in Gmund (südlicher Ortsausgang) und auf der A 93 (Grenzbrücke Kiefersfelden) zu nennen, die für Ungemach durch Stau sorgen dürften.
BLADE-NIGHT-Service: Am kommenden Montag soll die erste WEST-Tour über die Bühne gehen. Ihr folgt am 3.6. eine NORD-Tour (kurze Version).
21. – 31. Mai 2013
Die südlich der Bayerstraße gelegenen Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut. Pro Fahrtrichtung bleibt im Baustellenbereich nur eine Fahrspur frei.
21. Mai – Mitte September 2013/November 2013
Auf der gesamten Straßenlänge zwischen Lindwurmstraße und Baldeplatz kommt es zu einem Straßenumbau, der letztlich, wie mittlerweile üblich, voll zu Lasten des fließenden Autoverkehrs gehen wird. Schon heute kann ohne viel Übertreibung vorausgesagt werden, dass hier künstlich und vorsätzlich eine neue Feinstauballee angelegt wird, die die grünen Öko-Heuchler zum Anlaß nehmen werden, erneut gegen den schrecklichen Autoverkehr zu hetzten.
Es steht eine Fahrbahnsanierung, Ausbau der noch vorhandenen Trambahnschienen, Fahrbahnumbau, barrierfreier Umbau/Verlegung (?) der Bushaltestellen und die Anlage von Radstreifen (nicht: Radwegen!!!) an. Fehlt dann nur noch die Umwidmung zur Fahrradstraße…
Während der Bauvernichtungsarbeiten bleibt nur eine Spur pro Richtung frei. Und da das Ganze zeitaufwendig ist, muß während der Wiesn unterbrochen werden. Die sog. Restarbeiten (reichlich über Wochen sind dafür nötig!) dauern dann noch bis November.
Bei dieser Gelegenheit sei mal wieder bemerkt, dass sinnvolle Straßenbauarbeiten vom Baustellenberichter keinesfalls in Zweifel gezogen sondern im Gegenteil ausdrücklich befürwortet werden. Aber das so etwas mittlerweile nur noch zu Lasten unseres Arbeitsgebiets und unserer Arbeitsmöglichkeiten gehen, ist mit „bodenlos“ sehr zurückhaltend ausgedrückt. Vor allem, weil das meiste dieser zweifelhaften Maßnahmen Herrschaften zugute kommt, die dafür keinen einzigen Cent an entsprechenden Steuern aufbringen. Und für solche Diebereien sollen wir noch danke sagen? Kann ja wohl nicht sein!
Keine Nachrichten in dieser Ansicht.
Dauer ?
Noch eine ganze Weile muß das „Gärtner“-Theater saniert werden. Aufgrund der beengten Raumverhältnisse sind die umliegenden Straßen quasi in die Baumaßnahmen einbezogen. Die Reichenbach- kommend von der Fraunhofer- und die Klenze- in Richtung Fraunhoferstraße sind jeweils einbahngeregelt.
Mitte März – Ende 2013
Kommend vom Färbergraben in Richtung Tal werden Fernkälteleitungen verlegt. Dies geschieht in mehreren aufeinander folgenden Bauabschnitten.
Zur Zeit kann man den Viktualienmarkt-Stand noch anfahren - aber nur vom Rosental aus. In Höhe der Metzgerzeile ist die Straße aufgerissen und unpassierbar.
noch bis Ende 2014
Die bisherigen Bauarbeiten an Treppenaufgängen und Sanierungsarbeiten des U-Bahnhofs betrafen uns bislang nicht. Nachdem in diesem Jahr die Deckenfugen gemacht werden, kriegen wir das zu spüren. Als unmittelbare Folge davon ist z. B. der Beck-Stand seit 4. März zum Alten Peter zurückverlegt. Er dürfte somit mehr oder weniger übergangslos in den Rindermarkt-Stand übergehen.
Frühjahr 2013 – Frühjahr 2014
Die Bauarbeiten im Zuge der Umgestaltung des Platzes laufen weiter. Wir werden diese, vom Lenbachplatz an im Dauerstau stehend, ausgiebig bewundern können. Unser Standplatz wird am Ende ganz sicher reduziert werden – ein weiterer Beitrag der Landeshaupt- und Weltstadt, uns das Arbeiten zu erschweren.
15. März – Ende Mai 2013
Zwischen Angertor- und Fraunhoferstraße werden für Udes Lieblingsspielzeug die Trambahngleise mit allen zugehörigen Weichen erneuert. Auch die hier befindlichen Haltestellen werden barrierefrei umgebaut. Fraunhofer- und Papa-Schmid-Straße sind einspurig und eingeengt passierbar. Der Standplatz wird dadurch zwangsberuhigt. Die Müllerstraße wird im Baustellenbereich für den Durchgangsverkehr gesperrt. Daran werden sich auch alle Autofahrer und ganz besonders die Radfahrer halten….
13. März – Ende 2013
Zunächst werden Fernkälteleitungen verlegt. Nach deren Versenkung erfolgt ein kompletter Straßenumbau. Betroffen ist das gesamte Tal, das am Schluß der Bauarbeiten als Tälchen übrigbleiben wird. Während der Bauarbeiten sind die Standplätze in dieser Gegend zumindest verlegt und ggfs. auch mal aufgehoben. Ob hinterher noch genug Platz für unsere Arbeitsgeräte ist, bleibt abzuwarten, ist jedoch nach bislang gemachten Erfahrungen eher zweifelhaft.
Das Tal ist zwischen Sparkassen- und Hochbrückenstraße Einbahn Richtung Isartor. Die sogenannte „Kustermannfahrbahn“ am Viktualienmarkt ist komplett gesperrt. Die Sparkassenstraße wird von der Ledererstraße zum Tal ebenfalls Einbahn. Katastrophe: Das dürfte eine sehr freundliche Umschreibung für das Ganze sein.
Übrigens liegen auch schon von Fußgängern heftige Beschwerden vor, weil auch die kaum noch durchkommen – speziell wenn es nicht nur Touristen sind, sondern Münchner, die nach einem Einkauf mit ihren Siebensachen nach Hause möchten. Auch so kann man in bestem „grünen“ Sinne verkehrsberuhigen und zur Verödung der Altstadt beitragen.
Mitte April 2011 – Herbst 2013
Die Ewigkeitsbaustelle vor dem Hauptbahnhof läuft weiter. Wegen Instandsetzungsarbeiten an den Deckenfugen des U-Bahnbauwerks, die abschnittsweise durchgeführt werden und mit einer kompletten Sanierung des Sperrengeschosses einhergehen sind in ausreichendem Maße Behinderungen aller Art zu erwarten. Das alles ist aber noch gar nichts, wenn denn tatsächlich mal das Bahnhofsgebäude selbst erneuert wird. Sämtliche davon bislang bekannten Bilder zeigen nämlich einen komplett autofreien Bahnhofsvorplatz. Einziger Lichtblick: wegen des bekannten akuten Geldmangels werden die meisten aktiven Taxifahrer das nicht mehr erleben – und die anderen werden umgeschult auf Rikschafahrer...
Zumindest während der Rushhour morgens und abends sollte möglichst weiträumig ausgewichen werden (sinnvoll ist wohl nur die Paul-Heyse-Unterführung oder sogar die Hackerbrücke).
noch bis Ende August 2013
Im letzten Jahr wurde hier mit FW-Erneuerungen begonnen. Daran wird heuer weiter herumgedoktert. Unter bestmöglicher des Verkehrs wird die Fahrbahn extrem verengt und verschwenkt. Das ist für jeden Busfahrer eine große Freude, kann er doch bei Tempo 3 bis 5 demonstrieren, wie er sein Gefährt durch die Engstellen jongliert. LKW-Fahrer freuen sich genauso, wie die am Bahnhofplatz und in der Bayerstraße im Stau stehenden Autos (die übrigens nebenbei zwangsläufig auch noch die Trambahnschienen zustellen). Selten wäre es so nötig gewesen wie hier, die Maßnahme mit Hochdruck durchzuziehen. Die Realität sieht anders aus.
bis Mitte Juni 2013
Schon viel zu lange konnte man die Marsstraße ungehindert auf zwei Spuren pro Richtung passieren. Das darf nicht sein. So kommen anstehende Reparaturen am FW-Netz (das wird sowieso in den kommenden Jahren das Schreckgespenst im Baustellenwesen werden), wie gerufen. In der Marsstraße und in der Seidlstraße in nördlicher Richtung bleibt je nur eine Spur frei. Wenigstens soll man in alle Richtungen abbiegen dürfen.
29. April – Ende Mai 2013
Wegen Ausbaus des Fernkältenetzes werden neue Leitungen verlegt. Es wird noch enger als eh schon und von der Arcostraße kann vorübergehend nicht nach links in die Sophienstraße abgebogen werden.
13. Mai – Anfang Juni 2013
In Höhe Gewürzmühlstraße ist eine Fahrspur wegen Reparaturarbeiten an einem FW-Schacht gesperrt. Das wird keine Freude…
noch bis zum 24. Mai 2013
Jeweils nachts zwischen 20 und 6 Uhr werden an dieser Kreuzung einzelne Fahrspuren wegen Unterhaltsarbeiten im Gleisbereich der Tram gesperrt. Da diese Art Arbeit mittlerweile häufiger auftaucht, stellt sich die Frage nach der Qualität der verwendeten Materialien…
17. Mai 2013, 19 Uhr – 22. Mai 2013, 5 Uhr
Der Bahnübergang Fasanerie wird zum ungefähr 1.000sten Mal wegen Bauarbeiten im Gleisbereich gesperrt. Was immer da gemacht werden muß – aufgrund der bisherigen Erfahrungen kann damit gerechnet werden, dass die Qualität der Arbeitsausführung auf einer Skala von 1 – 10 bei Minus 100 liegen dürfte. Eine baldige Neuauflage dieser Baustelle mit seiner gewohnt umständlichen Umleitung (Lassallestr., Franz-Fackler- bzw. Franz-Sperr-Str., Lerchenauer Str., Georg-Zech-Allee) ist zu erwarten.
21. Mai – Mitte Juni 2013
Die hier vorgesehenen Fahrbahnsanierungen wären ja auszuhalten. Was dann aber kommt, ist – gemeinsam mit dem Quatsch in der Kapuzinerstraße – der Favorit für die „Verkehrssünde des Jahres“: Es folgen Straßenumbauarbeiten und das Abmarkieren von Fahrradstreifen. So wird eine weitere Hauptverkehrsader der Stadt unbrauchbar gemacht. Und hintennach kommt dann wieder das verlogene Gejauere über mehr Stau, Lärm, Feinstaub und Stickoxide. Druckreifes und Ehrliches schreiben: unmöglich – die Beleidigungsklage könnte der Baustellenberichter nicht zahlen.
Während der Vernichtungsmaßmaßnahme bleibt pro Richtung eine Fahrspur frei, Verschwenkungen inklusive.
Keine Nachrichten in dieser Ansicht.
8. Juli 2012 – (April) Mitte Juni 2013
Das im P.-Tunnel die Sicherheitstechnik „nachgerüstet“ wird, klingt zunächst mal recht harmlos. Das Ganze findet überwiegend nachts statt – auch noch ok., weil die Verkehrsbelastung in dem eh zu schmal gebauten Tunnel am Tag ja schon unbeschreiblich ist. Genau dieser Baumangel hat ja relativ schnell zu der beliebten „Tempo 50“-Beschränkung geführt, die Staus durchaus fördert. Und die Einhaltung dieser Vorschrift wird künftig überwacht – mit einer modernen Blitzanlage, wie sie schon im Richard-Strauss-Tunnel oder im Aubinger Tunnel segensreich tätig sind. Ich bin ganz bestimmt nicht dafür, Regeln permanent zu brechen, aber erst schlecht bauen und dann abzocken, ist Sch…
Wechselweise werden mal die linken oder rechten Spuren gesperrt. In letzterem Fall sind die auch die jeweiligen Zu- und Abfahrten nicht befahrbar.
Die Blitzer sind mittlerweile auch schon angebracht. In Richtung A 9 befinden sie sich etwa 250 Meter nach der Einfahrt vom Georg-Brauchle-Ring (kurz vor der Seiteneinfahrt von der Belgradstraße). Zur anderen Seite wird die Radarfalle nach etwa 100 m sichtbar (hier kurz vor der Seitenzufahrt von der Leopoldstraße). Zur Zeit sind die Blitzer wohl noch nicht "scharf" geschaltet, da sie noch geeicht werden müssen. Aber: Üben und sich dran gewöhnen schadet nicht. Tempo 50 beachten und nachts beim Baustellenbetrieb Tempo 30 - auch wenn´s schwer fällt.
18. März – Mitte November 2013
Kommend von der Kreuzung Loth-/Infanteriestraße bis vor zur Arcisstraße werden neue FW´en verlegt. Na ja…
Das geht mit den üblichen Behinderungen einher und wird bei den Anliegern der noch befahrbaren Nebenstraßen für wenig Begeisterung sorgen. Zunächst werden die Kreuzungsbereiche der Schleißheimer Straße zur Görresstraße gesperrt, so dass diese jeweils zur Sackgasse wird. In der Schleißh. Straße werden die Fahrspuren verschwenkt. Wenn sich alle auf die neuen Verhältnisse eingestellt haben wird ab dem 26. März auch der Kreuzungsbereich Winzerer-/Görresstraße dichtgemacht.
21. März – Ende Mai 2013
Die in der Görresstraße neu verlegten FW´en werden dereinst hier enden und infolgedessen darf der geneigte Kfz-Steuerzahler auch hier die Freuden der zugehörigen Bauarbeiten erleben. Die Arcisstraße wird von der Ziebland- zur Schellingstraße zur Einbahnstraße. Zum Ausweichen gibt’s die Schraudolphstraße, die als Tempop-30-Zone während der Bauzeit radartechnisch ganz sicher besondere Beachtung finden wird.
2. Mai – Ende Juni 2013
Wegen Sanierung einer Trinkwasserhauptleitung gibt es vorübergehend eine Einbahnregelung von der Leopoldstraße zum Kißkaltplatz. Das jetzt schon nur sehr umständlich befahrbare Gebiet um die Munich Re wird noch schwerer zu bedienen.
seit 8. Mai – Ende November 2013
Auch die nördlichen Stadtteile werden mit FW´en beglückt, die in den o.a. Straßen sowie in der Rothpletz- und Sudetendeutschen Straße, ferner dem Aussiger Platz bis zur Hufelandstraße versenkt werden. Gegenwärtig ist die Sudetendeutsche Str. zwischen Georg-von-Mayr und Karlsteinstr. In Richtung „Ingo“ eingebahnt.
noch bis zum 25. Mai 2013
Eine private Telekommunikationsfirma hat unsachgemäß und noch dazu unerlaubt Grabungsarbeiten durchgeführt. Deren Folgen müssen nunmehr fachmännisch ausgebessert werden. In Höhe der ARAL-Tankstelle sind auswärts die beiden rechten Spuren gesperrt. Fragt sich, wie viel „Telekommunikation“ nun erforderlich ist, um das zu bezahlen…
21. Mai – Mitte Juni 2013
Im Kreuzungsbereich wird eine Fahrbahnsanierung durchgeführt. Es sind abwechselnd einzelne Fahrspuren gesperrt und Linksabbiegemöglichkeiten eingeschränkt. Nach den Pfingstferien erforderliche Arbeiten werden außerhalb der Rush-Hour-Zeiten durchgeführt (jeweils von 9 – 15 und von 20:30 – 6:30 Uhr).
Im Übrigen ist das nur ein Vorgeschmack auf weitere Bauarbeiten im Sommer…
Keine Nachrichten in dieser Ansicht.
seit Mitte Februar – Mitte 2013
Hier wird ein neuer Abwasserkanal gebaut. Da dies glücklicherweise überwiegend unterirdisch passieren kann, halten sich die Behinderungen an der Oberfläche mal in erträglichen Grenzen. Dennoch treten örtlich „Inselbaustellen“ auf und in Höhe in Wahnfriedallee ist auswärts nur eine Spur frei.
seit 4. Oktober 2012 – Herbst 2013
Der komplette Straßenumbau, der im letzten Jahr begonnen wurde, findet seine Fortsetzung. Da die Echardinger Straße glücklicherweise keine Hauptdurchgangsstraße ist, können wir das ertragen. Mehrere Bauabschnitte sind vorgesehen.
April – August 2013
Die Instandsetzungsarbeiten an der Brücke wären ohne Weiteres zu ertragen. Warum aber an dieser Kreuzung hinterher eine Ampel (de-)platziert werden muss, erschließt sich nur dem Theoretiker im Baureferat. Denn ein Unfallschwerpunkt ist diese Kreuzung nicht.
Die Johanneskirchner Strraße ist jeweils von der Brücke Einbahn in Richtung Cosimastraße bzw. Oberföhringerstr.
18. März – Ende Mai 2013
Zwischen Eduard-Schmid- und Falkenstraße sollte schon seit Mitte Februar (Winter, Frost…) eine Trinkwasserhauptleitung erneuert werden. Wie anzunehmen war, begannen die Arbeiten vier Wochen später. Die „zeitlich darauf abgestimmten Unterhaltsarbeiten am Fahrbahnbelag im Gleisbereich“ betreffen zwar nur die Kreuzung mit der Falkenstraße. Weil aber alle Linksabbiegemöglichkeiten entfallen, ist für zähflüssigen Verkehr aus allen und in alle Richtungen gesorgt. Die Arbeiten sollen nach aktuellem Stand Ende Mai erledigt sein. Unschwer dürfte Ende Juni ein realistischerer Termin sein. Man möchte fast darauf wetten…
29. April – Mitte Mai 2013
Zwischen Markgrafen- und Vogesenstraße werden neue Stromkabel verlegt. Eine Wanderbaustelle mit Wechselverkehrsregelung wird die Maßnahme begleiten.
2. Mai – Dezember 2013
Im letzten Jahr war in diesem Bereich schon die große Stauerparty angesagt. Sie wird mit heuer fortgesetzt. Das Veranstaltungsgebiet erstreckt sich von der Neumarkter zur Kreiller Straße. Im jetzt anstehenden Bauabschnitt wird die Kreuzung Neumarkter/Baumkirchner/Hansjakobstraße komplett umgestaltet. Da hier Platz wäre für einen Kreisvekehr, kommt dieser als vernünftige Lösung ganz gewiß nicht… Die Einmündungen zur Neumarkter und zur Hansjakobstraße werden gesperrt. In der Baumkirchner Straße kommt die beliebte Baustelenampel zum Einsatz.
21. – 31. Mai 2013
Während der Pfingstferien wird zwischen Wolfratshauser und Stridbeckstr. abschnittsweise die Fahrbahn saniert (gut, die Gehwege auch). Halbseitige Sperrungen sind erforderlich, ggfs. mit Ampelregulierung. Die Konrad-Witz-Straße wird während der Bauzeit Einbahnstraße von der Herterich- zur Bertelestraße.
Keine Nachrichten in dieser Ansicht.
Dauer der Gesamtmaßnahme noch bis 2017
Vom Ende der A 96 bis zur Kreuzung Heckenstallerstr./Passauerstr. einschließlich der Seitenstraßen läuft die gegenwärtig größte Straßenbaustelle Europas. Man gönnt sich ja sonst nichts. Ortskundige, die über den Harras „flüchten“ wollen, werden gleich in Höhe Engelhardstr. per Ampel eingebremst. Und daran ist sicher die Genossenschaft schuld – aber das ist ja immer so….
Zu den bereits bestehenden Behinderungen kam eine Verkehrsumlegung am Ende der A 95 einwärts. Deren Spuren wurden in Richtung Murnauer Straße verschwenkt, so daß hier wieder schön Slalom gefahren werden kann/muß/darf.
Die fehlenden Linksabbiegemöglichkeiten im Bereich der Kreuzung mit Albert-Roßhaupter- und Waldfriedhofstraße sorgen immer wieder für gepflegten Ärger, da die mehr als ausreichenden diesbezüglichen Markierungen von zahllosen KFZ-Lenkern missachtet werden. Ach was gäbe es doch hier so alles aufzuschreiben. So schnell und effektiv wie hier kann sich ein aufstiegswilliger Polizist einen oder mehrere weitere Sterne auf der Schulterklappe kaum erarbeiten…
Fortschritte sind an dieser Baustelle aber mittlerweile deutlich sichtbar – einige Tunnelportale sind schon fertig und weisen den Weg in die unterirdische Zukunft.
April 2013 – Mitte 2015
Zwischen Rupert-Mayer-Straße und Siemensallee steht ein kompletter Straßenumbau an. Das Ergebnis mündet in der üblichen Münchner Katastrophe und hat schmale Fahrbahnen und breite Radwege zur Folge. Noch eine Hauptverkehrsstraße, die auf Biegen und Brechen kastriert werden muß…– weil es die grüne Ideologie so will.
Momentan wird der vormalige "freilaufende Rechtsabbieger" zur Siemensallee zerstört...
15. April – Ende Mai 2013
An dieser Kreuzung werden neue FW´en verlegt und ein Haus an das gleichnamige System angeschlossen. Es entfallen in der Schwanseestraße vor der Ampel und in der Stadelheimer Straße Richtung McGraw-Graben Fahrspuren.
8. Oktober – (Ende März 2013) Ende offen!
Hier läuft ein kompletter Straßenumbau. Zwischen Siemensallee und Rupert-Mayer-Straße kommt es nun zu einer Vollsperrung. Da die künftigen Bewohner der hier gerade neu entstehenden Häuser (davon vier Hochhäuser!) alle nur mit dem Radl fahren oder die nahe gelegene S-Bahn-Station aufsuchen, kann alles viel schmaler gemacht werden.
Im Zuge der drohenden (kommt ja auch völlig überraschend) Überalterung der Bevölkerung in den nächsten Jahren könnten schon mal Rollator-Spuren angelegt werden… Ironisch oder geschmacklos? Nicht wirklich und bei unserer Stadtverwaltung auch nicht überraschend – so weitsichtig wie sie immer plant…und deshalb wurde die Bauzeit jetzt schon zum zweiten Mal verlängert.
27.5.
KURZE Strecke (13,5 km):
Am Bavariapark – Theresienhöhe – Ganghoferstr. – Ridlerstr. –Westendstr. – Elsenheimerstr. – Friedenheimer Brücke – Wilhelm-Hale-Str. – Arnulfstr. – Romanplatz – Notburgastr. – Ludwig-Ferdinand-Brücke – Nördliche Auffahrtsallee – Waisenhausstr. – Dantestr. – Baldurstr. – Dachauer Str. – Sandstr. – Karlstr. – Pappenheimstr. – Wredestr. – Hackerbrücke – Grasserstr. – Bayerstr. – Martin-Greif-Str. – Bavariaring – Theresienhöhe – Am Bavariapark
LANGE Strecke (16,7 km):
Am Bavariapark bis Ludwig-Ferdinand-Brücke wie KURZE Strecke – weiter über Menzinger Str. – Schragenhofstr. – Am Kapuzinerhölzl – Bauberger Str. – Dachauer Str. und dann weiter wie KURZE Strecke bis Am Bavariapark
21. – 31. Mai 2013 nachts
Zwischen Veit-Stoß- und Hogenbergstraße stehen Sanierungsarbeiten an. In Anbetracht des drohenden Trambahnbaus sind aber „nur einzelne Abschnitte betroffen“ – überwiegend in Fahrtrichtung Landsberger Straße. Damit der trotz Pfingstferien bestehende starke Verkehr halbwegs fließen kann, wird nachts zwischen 19 und 6 Uhr gearbeitet.
21. Mai – Mitte September 2013
Von der Bauseweinallee zur Thuillestraße wird eine Wasserleitung neu verlegt. Die rechte der beiden Fahrspuren auswärts ist abschnittsweise gesperrt.
21. – 31. Mai 2013
Südlich der Höcherstraße und im Abschnitt Hohenadelweg – Otto-Warburg-Straße sind Fahrbahnsanierungen erforderlich. Bei der Höcherstraße wird eine Baustellenampel die Sicht auf die Bauarbeiten regeln. Gleichzeitig ist die Zufahrt zur Eversbuschstraße gesperrt. Zwischen Hohenadelweg und Otto-Warburg-Straße wird wegen der hier erforderlichen Vollsperrung des Bauabschnitts nur nachts von 19 – 6 Uhr gearbeitet.
Die offizielle Umleitungsstrecke läuft über Ludwigsfelder, Dachauer und Otto-Warburg-Straße. Wer sich auskennt, findet bestimmt eine kürzere Möglichkeit (Karlsfeld westl. der Bahn)…
Keine Nachrichten in dieser Ansicht.
9. Januar – bis Dezember 2013
Nachdem die NUP fertig ist, kann nun die Vernichtung des Verkehrsraums in den genannten Straßen angegangen werden. Die Landsberger Straße ist für den Durchgangsverkehr zwischen Bäckerstraße und Pasing Maria komplett gesperrt und kann nur von „Berechtigten“ (dazu gehören wir überraschenderweise) stadteinwärts befahren werden. Die Bäckerstraße ist Einbahn zum Pasinger Bahnhof, die Gleichmannstraße zur Landsberger. Es wird ein Rasengleis vom Knie bis zur Rathausgasse gebaut, die Landsberger wird in beide Richtungen einspurig und einige Gebäude werden auch noch an die Fernwärme angeschlossen. Der alte Standplatz am Pasinger Bahnhof ist Geschichte. Der neue funktioniert hinten und vorne nicht. Immerhin deutet sich eine Lösung an im Bereich der Irmonherstraße. Das wäre auf jeden Fall nicht nur im Sinne der Kunden.
ab März – Dezember 2013
Es wurden zunächst einige Leitungen umgelegt. Dann folgte der Einbau der Trambahnschienen und nun schließt sich der Straßenumbau an. Auf deutsch: es wird eine bessere Spielstraße übrig bleiben. Unschwer zu erraten, daß dies das endgültige Todesurteil für die meisten Geschäfte in dieser Straße bedeuten dürfte.
März 2013 – Juni 2014
Die über die Lindauer Autobahn führende Brücke ist so marode, dass ein kompletter Abriss und Neubau sinnvoller ist, als eine langwierige Sanierung. Um die Behinderungen hier halbwegs überschaubar zu halten, erfolgt die Maßnahme in zwei Abschnitten. Betroffen ist im wesentlichen der stadteinwärts fließende Autoverkehr. Wer sich über Gebühr betroffen fühlt, sollte den nahegelegenen Rosengarten ansteuern, um dort seinen Kummer/Grant/Frust mit einer gepflegten Maß zu bekämpfen – und anschließend bitte nicht mit dem eigenen Fahrzeug wieder heimfahren. Dafür gibt’s Taxis.
25. März – Mitte September 2013
Im letzten Jahr war dies schon eine der weniger beliebten Baustellen im Stadtgebiet – obwohl sich angesichts des hier durchlaufenden Verkehrs die Behinderungen noch leidlich in Grenzen hielten. Die Übergangskonstruktionen (da wo´s beim Drüberfahren rumpelt), die Brückenaufleger und Fahrbahnen müssen saniert werden. I
In diesem Jahr kommt die westliche Brückenhälfte dran. Der Verkehr läuft im Baustellenmodus über die östliche Brückenhälfte mit einer Südwärtsspur auf der Westseite. Die Zufahrt von der Arnulf- und die Abfahrt zur Landsberger Straße bleiben mit je einer Spur möglich.
Bis sich alle Autofahrer daran gewöhnt haben und Ausweichrouten suchen, werden die Feinstaubwerte in der Landshuter Allee die zweifelhaften Bestmarken der vergangenen Jahre locker reißen. Dazu wird der tägliche Dauerstau in der Arnulfstraße bzw. Marsstraße schon bei der Spatenbrauerei anfangen. Dass dort Freibier ausgegeben werden soll – zur gefälligen Frustbewältigung – ist leider nur ein Gerücht und im Sinne der Verkehrssicherheit auch ganz gut so.
25. März – Ende Oktober 2013
Die – nachgewiesen – unfallträchtige Kreuzung wird komplett umgebaut. Gleichzeitig werden die hier befindlichen Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Eine sinnvolle Möglichkeit und machbar wäre hier aufgrund des zur Verfügung stehenden Platzes die Gestaltung dieser Kreuzung als Kreisverkehr. Genau deshalb wird das nicht in der Endausgestaltung nicht in Betracht kommen….
Während der Bauzeit – große Überraschung – gibt es ihn aber: den Kreis. Sogar mit zwei Spuren. Damit er aber nicht funktioniert, wie er soll, sind Ampeln aufgestellt. Die sollen den Verkehr regulieren (in Wahrheit: ausbremsen). Unnötige Staus inklusive.
26. 4. - 29.4.(27. März 2013 – Juni 2014)
Die über die Lindauer Autobahn führende Brücke ist so marode, dass ein kompletter Abriss und Neubau sinnvoller ist, als eine langwierige Sanierung.
Nach dem erfolgten Abriss der ersten Brückenhälfte beginnt der Bau der neuen Konstruktion. Der Verkehr wird über den noch vorhandenen alten Brückenteil geführt.
Dauer: noch offen
Vor einiger Zeit traten an der Grenzbrücke massive Schäden auf (wahrscheinlich aufgrund des sehr hohen Alters der Brücke von etwa 40 Jahren). Da dies zur Folge hat, dass hier auf der Autobahn seitdem pro Richtung nur eine Spur zur Verfügung steht, ist in Anbetracht der anstehenden Pfingstferien mit erheblichen und lang anhaltenden Stauungen zu rechnen.
Anmerkung: es gibt noch heute mehrere – auch größere – Brücken aus römischer Zeit, die immer noch funktionsfähig, wenig reparaturanfällig und auch dem heutigen Scherverkehr gewachsen sind. Haben eigentlich die heutigen Ingenieure nichts mehr drauf oder war da nur falsche Sparsamkeit am Werk?
läuft noch bis 2015
Ehrlicherweise nicht „neu“ im Sinne von „gerade angefangen“, aber ferienbedingt der Vollständigkeit halber erwähnt sei der laufende sechsspurige Ausbau der A 8 in Richtung Stuttgart. Im Baustellenbereich geht es teilweise sehr eng zu. Wir erinnern uns noch gut an den Ausbau des Abschnitts von Sulzemoos bis Augsburg – da war´s ähnlich – mit einem guten Ende!
21. Mai – Mitte September 2013
Zwischen der Kreuzung mit der B 471 und der Prof.-Otto-Hupp-Straße steht ein in mehreren Abschnitten auszuführender Straßenumbau an. Im ersten Teil ist der Bereich B 471 – Theodor-Heuss-Straße komplett gesperrt. Die sogenannte Umleitungsstrecke führt über die B 471 und die Mittenheimer Straße. Lange und andauernde Staus werden die Folge sein – was davon die Baumaßnahme nicht schafft, erledigt die Schranke an der B 471!
21. Mai – 1. Juni 2013 (Pfingstferien)
Am Münchner Berg ist eine komplette Asphaltsanierung erforderlich, die unter Vollsperrung erfolgt. Die Umleitung beginnt schon ab Puchheim-Ort und läuft über Eichenau und Emmering nach FFB bzw. umgekehrt. Es wird trotz Ferienzeit zu erheblichen Behinderungen und Staus kommen.
21. – 29. Mai 2013
Die Bastelarbeiten im Bereich der Geothermie-Leitungen gehen weiter. Ob die Folgen dieser Arbeiten ganz risikofrei bleiben werden, sei einmal dahingestellt (sich ändernde Druckverhältnisse im Boden mit der Gefahr von Oberflächen-Absenkungen).
Während der Baumaßnahmen ist eine Einbahnregelung von München-Messe zur Kreuzung Oberndorfer/Aschheimer Straße eingerichtet. Jeweils am 28. und 29. Mai (Dienstag, Mittwoch vor Fronleichnam) ist die Strecke wegen der dann vorgesehenen Asphaltierungsarbeiten ganz gesperrt.
21. Mai – Mitte November 2013
Auch die Universitäts- und Weltstadt Garching (das Gebilde nördlich der Münchner Müllkippe) braucht dringend eine Verkehrsberuhigung einer seiner Hauptdurchgangsstraßen. Die B 11 (Münchner Straße und Freisinger Landstraße) wird also nach bestem großstädtischen Vorbild in mehreren Bauabschnitten verschmälert. Gehwegnasen, „ausgebaute“ (?) Parkplätze, Radwege und das übliche Begleitgrün werden hinterher die Verkehrsberuhigung flankieren und die Wiederwahl des Garchinger Bürgermeisters sichern. Eine Umleitungsstrecke gibt es auch: über die B 471 und die Westumfahrung (bei dem geschmackvoll angelegten Industriegelände).
Pfingst- – Sommerferien 2013
Eine genauere Zeitangabe für die anstehende Baumaßnahme war nicht zu eruieren. Es geht um den Umbau der Kreuzung von der B 307 in Richtung Hausham am südlichen Ortsausgang von Gmund zu einem Kreisverkehr. Während der Bauzeit wird der Verkehr weitgehend über eine provisorische Umfahrung geleitet. Gegen Ende der Baumaßnahme steht auch eine kurzzeitige Vollsperrung auf dem Programm.
21. Mai – 12. Juli 2013
Bereits im letzten Jahr war die sog. Lindemannunterführung länger gesperrt. Heuer sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Wiederum ist eine Vollsperrung nötig, sodaß die Ilkahöhe von der Seeseite aus nicht erreicht werden kann. Die Umleitung läuft ab Gratshausen über Traubing Richtung Weilheim.
Keine Nachrichten in dieser Ansicht.
Mitte März – Anfang Dezember 2013
Die hier befindlichen hohen Stützmauern müssen saniert werden. Die Durchfahrt der Söckinger Straße (Straße von STA nach Andechs) ist während der gesamten Zeit gesperrt. Die offizielle Umleitung läuft südlich von STA über den sogenannten Maxhofkreisel. Wer sich auskennt, fährt ab Tutzinger-Hof-Platz (Zentralkreuzung in STA) rechts in die Hanfelder Straße zum Kreiskrankenhaus und biegt dort links ab in die Oßwald- bzw. Prinz-Karl-Straße Richtung Söcking/Andechs. Tempo 30-Zone beachten!
14. März – Ende Oktober 2013
Nachdem im letzten Jahr die östliche Brücke abgerissen und neu gebaut wurde folgt heuer die westliche Brücke in Richtung Garmisch-P. Der Verkehr wird während der Bauzeit einspurig über die neue östliche Brücke geführt. Die Abfahrt Murnau/Kochel ist in südlicher Richtung bis 26. April gesperrt. Anschließend folgt die Sperrung der Auffahrt in Richtung Garmisch bis Ende Oktober.
läuft jetzt noch bis vsl. Juli 2013
Weiterhin wird an dieser wichtigen Entlastungsstraße, die uns künftig das Gestopsele über Erching und Fischerhäuser zum Flughafen ersparen wird, gewerkelt. Die Fertigstellung war für Mitte 2010 vorgesehen. Dann war man schon in 2012. Nun hat man „aufgrund des Auftauchens einer nicht offiziellen Hausmülldeponie“ (das ist absolut ernst gemeint!) massive Probleme gehabt und deshalb muß sich „leider die Bauzeit bis Mitte 2013 verlängern“.
Normalerweise kommt an diese Stelle vom Autoren dieser Zeilen eine ausreichend böse Bemerkung. Die spart er sich dieses Mal, denn dazu noch was zu sagen, wäre unter seiner Würde! Das einzig Positive dieser reichlich hanebüchenen Situation ist und bleibt, daß im Unterschied zu vielen anderen Baustellen sich die Behinderungen deshalb in Grenzen halten, weil die Trassenführung komplett neu geführt wird und die Bauarbeiten den fließenden Verkehr nicht behindern. Die Anknüpfung bei Hallbergmoos ist fertig und das Gegenstück bei der B 388 steht kurz vor der Vollendung.
An der Kreuzung beim S-Bahnhof Hallbergmoos wird jetzt auch noch eine Ampel installiert. Die Begründung ist interessant: Die Autofahrer kommen mit der „komplizierten Verkehrsführung im Zuge der Neubaumaßnahmen nicht klar, weshalb sich hier ein Unfallschwerpunkt entwickelt hat“. Untersuchungen der zuständigen Behörden haben ergeben, dass die Einrichtung einer Ampelanlage an dieser Stelle die Leistungsfähigkeit der Kreuzung nicht beeinträchtigen würden. Wers glaubt…darf im Stau stehen.
12. März – Mitte November 2013
Die noch relativ neue und im ADAC-Test des Jahres 2000 als sicherster Tunnel Europas prämierte Röhrenkonstruktion kurz vor Garmisch-P. ist laut aktuellen EU-Richtlinien höchst unsicher. Dem sollte abgeholfen werden und zwar in 2 großen Abschnitten. Kurz nach Beginn der Arbeiten in 2012 wurde der beauftragten Firma der Auftrag fristlos entzogen. Jetzt wird ein neuer Anlauf genommen.
Die Oströhre wird heuer nachgerüstet und der Verkehr jeweils einspurig durch die westliche Röhre geleitet. Im Mai und Juni werden zusätzlich nächtliche Vollsperrungen nötig. Dann rollt der Verkehr durch den Garmischer Ortsteil Farchant.
So nötig ja die Nachrüstung sein mag: Das wird schon unter der Woche für erhöhtes Verkehrsaufkommen (=Stau) sorgen und besonders an den Wochenenden Dauerstehen bedeuten. Ganz putzig ist die vorgeschlagene Umleitung ab A 95 Anschlußstelle Murnau/Kochel (teilweise auch gesperrt wegen Brückenbauarbeiten!) über Walchensee nach Krün (B 11). Die relativ schmale, vor allem aber kurvenreiche Straßenführung macht Spaß beim Fahren – wenn die Strecke frei ist. Wir freuen uns schon auf die Flachlandtiroler mit den gelben Nummernschildern, die ihre motorlosen Schlafzimmer (Wohnwägen) in Richtung Fernpaß über diese Strecke quälen. Freude schöner Götterfunken…
Im nächsten Jahr geht das gleiche Spielchen nochmal über die Bühne, dann mit der Weströhre.
2. April – Sommer 2014
Die Stützmauer im Bereich der Abfahrt der B 11 von Icking herunter nach WOR ist nach 80 Jahren dringend reparaturbedürftig und muß verstärkt werden. Die B 11 muß daher halbseitig gesperrt. Den Stau verwaltet die erforderliche Baustellenampel mit Wechselverkehrsregelung. Die Arbeiten werden während der kommenden Wintersaison unterbrochen.
8. April – Oktober 2013 (1. Bauabschnitt)
Die hier befindliche Autobahnbrücke über das Murnauer Moos ist in einem sanierungsreifen Zustand. Diese Arbeit muß in zwei großen Abschnitten geschehen. Im diesjährigen ersten Teil ist daher die Fahrtrichtung Garmisch auf eine Spur reduziert. Fröhliches Stauen, denn diese Maßnahme harmoniert aufs trefflichste mit den Arbeiten an der Brücke Murnau/Kochel und dem Tunnel Farchant. Speziell an den Wochenenden hilft Ortskenntnis…
14. März – Ende September 2013
Nachdem im letzten Jahr die östliche Brücke abgerissen und neu gebaut wurde folgt heuer die westliche Brücke in Richtung Garmisch-P. Der Verkehr wird während der Bauzeit einspurig über die neue östliche Brücke geführt. Die Abfahrt Murnau/Kochel ist in südlicher Richtung noch bis vsl. 26. April gesperrt. Anschließend folgt die Sperrung der Auffahrt in Richtung Garmisch bis Ende Oktober.
29. April bis vsl. 24. Mai 2013
Die Anschlussstelle wird verlängert und während der Baumaßnahme in Richtung Inning gesperrt.
13. Mai – Anfang Juli 2013
Bei der Kreuzung „Badersfeld“ wird die B 471 verbreitert, um diese wichtige Durchgangsstraße leistungsfähiger zu machen. In Richtung Dachau gibt es eine Vollsperrung mit einer sehr weiträumigen Umleitung ab der B 13 über Uschl., Haimhausen und Hebertshausen. Sinnvoll wäre für Nichtradfahrer, bei Garching auf die Autobahn aufzufahren und über Ludwigsfeld und Karlsfeld nach Dachau zu kommen.
6. Mai – vsl. Ende Oktober 2013
Die Ortsdurchfahrt Neufinsing wird saniert und „umgebaut“, um die Verkehrssicherheit zu verbessern. Dies geschieht im Rahmen einer Vollsperrung. Die Umleitung läuft ab Pliening zur Flughafentangente Ost.
21. – 24. Mai 2013 (nachts)
Immer wieder kam es hier im letzten Jahr zu Behinderungen und Sperrungen wegen des Umbaus der Kreuzung zu einem Kreisverkehr. Nunmehr stehen die letzten Arbeiten an: das Aufbringen der oberen Asphaltschichten. Jeweils nachts zwischen 20 und 6 Uhr ist der Kreisel voll gesperrt. Die Umleitung läuft ab Starnberg über die Seeuferstraße bis Possenhofen nach Pöcking bzw. weiter in Richtung Garatshausen und nach Traubing zur B 2.